Im Krisenmodus

Krisen-Reporter Jan Jessen berichtet

Warum Kolumbianer im Ukraine-Krieg kämpfen: Geld und Überzeugung

Kriegs- und Krisenpodcast

Veröffentlicht am 29.07.2026 / 04:55

Anmerkungen

Tausende Kolumbianer kämpfen inzwischen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. Viele waren zuvor Soldaten oder Polizisten und hoffen auf einen deutlich höheren Sold als in ihrer Heimat. Andere sprechen von Solidarität mit der Ukraine oder vom Wunsch, erneut als Soldat zu dienen. FUNKE-Kriegsreporter Jan Jessen trifft vier Kolumbianer an der Front in der Region Dnipro. Sie erzählen, warum sie gekommen sind, wie sie den Drohnenkrieg erleben und weshalb die Realität ihre Erwartungen noch übertroffen hat. Außerdem erklärt ein Bataillonsvertreter der 31. Mechanisierten Brigade, warum die Kolumbianer für seine Einheit zu wichtigen Soldaten geworden sind – und weshalb Nationalität auf dem Schlachtfeld oft keine Rolle mehr spielt.



In dieser Folge zu hören:

Jan Jessen – Politikchef der NRZ und Kriegs- und Krisenreporter der FUNKE Mediengruppe

Vier kolumbianische Soldaten der 31. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee (Namen geändert bzw. Funknamen: Sombras, Logotor, Coco und Dominic)

Bataillonsvertreter der 31. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee


🧭 Kapitel


1 | Warum kämpfen Kolumbianer für die Ukraine?

Jan Jessen trifft vier kolumbianische Soldaten in einem Wald bei Dnipro. Sie erzählen, warum sie fast 10.000 Kilometer gereist sind, um für die Ukraine zu kämpfen.

2 | Zwischen Überzeugung und Sold

Die Männer sprechen über Gerechtigkeit, Geld und ihre militärische Vergangenheit. Jan ordnet ein, warum Kolumbianer heute zu den größten Gruppen ausländischer Kämpfer in der Ukraine gehören.

3 | „Es war schlimmer, als wir dachten“

Die Soldaten berichten vom modernen Drohnenkrieg, von Verwundungen und davon, wie sich die Realität an der Front von ihren Erwartungen unterscheidet.

4 | Fremde in der eigenen Brigade

Ein ukrainischer Bataillonsvertreter erklärt, welche Rolle die Kolumbianer in seiner Einheit spielen, wie die Zusammenarbeit funktioniert und warum Sprachbarrieren im Einsatz oft zweitrangig werden.

5 | Wenn Kolumbianer auf Kolumbianer treffen

Auch Russland rekrutiert Kämpfer aus Kolumbien. Die Soldaten erzählen, warum Herkunft auf dem Schlachtfeld keine Rolle mehr spielt.

6 | Der Winter bleibt im Kopf

Zum Schluss sprechen die Männer über Kälte, Angst und die körperlichen Belastungen des Krieges – und darüber, warum sie dieser Einsatz stärker geprägt hat, als sie es sich jemals vorstellen konnten.


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Hinweis: In dieser Folge geht es auch um Suizid und psychische Belastung im Krieg.

Wenn du selbst von Suizidgedanken betroffen bist oder dir Sorgen um jemanden machst, findest du Hilfe bei der Telefonseelsorge:

Suizidprävention - TelefonSeelsorge Deutschland

Kostenlos und rund um die Uhr erreichbar unter:

0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 oder 116 123


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Danke an Thomas Bertram für seine Stimme.

Im Krisenmodus ist ein Podcast der FUNKE Mediengruppe